By Eliza Popova
An der Besprechung nahmen auch Ihor Zhovkva und Ihor Brusylo, stellvertretende Leiter des Präsidialamts, teil. Vladyslav Vlasyuk informierte die Partner über die Auswirkungen der Sanktionen auf die russische Wirtschaft, die sich seiner Meinung nach in einer Phase der Stagnation befindet. Trotz der Versuche, die Wirtschaftstätigkeit durch eine rekordverdächtige inländische Kreditaufnahme anzukurbeln, hatte dieses Instrument nur begrenzte Wirkung.
Den Ergebnissen des Jahres zufolge weisen alle Industriezweige der Russischen Föderation einen Rückgang auf. Insbesondere im November-Dezember 2025 war ein Rückgang von 2-5 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, und die Öl- und Gaseinnahmen gingen im Vergleich zu 2024 um 24 % zurück.
Besonderes Augenmerk wird auf die Notwendigkeit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen gelegt, insbesondere auf Gegenmaßnahmen gegen Pläne zur Lieferung ausländischer Komponenten nach Russland und die Einführung von Beschränkungen für russische Waffenhersteller. Vladyslav Vlasyuk wies darauf hin, dass Russland im vergangenen Jahr mehr als 2 Millionen elektronische Komponenten importierte und etwa 700 Einheiten hochtechnologischer Ausrüstung für die militärische Produktion kaufte.
Eine wichtige Richtung bleibe seiner Meinung nach auch die Verschärfung der Sanktionen im Finanz- und Bankensektor, insbesondere im Hinblick auf Operationen mit Kryptowährungen. Unabhängig davon betonte er die Notwendigkeit entschiedenerer Maßnahmen gegen die Tanker der sogenannten Schattenflotte, einschließlich der Möglichkeit, solche Schiffe anzuhalten und festzuhalten. Entsprechende Sanktionen zeigen bereits erhebliche Wirkung.
Die Kosten für Dienstleistungen steigen: Die Fracht von Schiffen für die Ölversorgung nach Indien – um 49 %, nach China – um 36 % und die Versicherung von Schiffen im Schwarzen Meer ist um 200 % gestiegen. „Die meisten Länder, die Sie vertreten, bereiten derzeit neue Sanktionspakete vor. Die Ukraine ist bereit, Informationen und Analysematerialien auszutauschen, um den Druck auf Russland zu erhöhen.
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