Christopher Camp wies darauf hin, dass die Ukraine die Rechte nationaler Minderheiten und indigener Völker im Einklang mit europäischen und internationalen Standards garantiere. Er versicherte außerdem seine Bereitschaft, weiterhin alle erforderliche Hilfe, einschließlich fachkundiger Hilfe, zu leisten. Während des Treffens wurden außerdem Fragen im Zusammenhang mit dem Volk der Krimtataren besprochen.
Heute ist der Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim und 12 Jahre seit Beginn des Krieges, den Russland gegen die Ukraine entfesselt hat. Die ukrainische Seite sprach von systematischen Menschenrechtsverletzungen in den vorübergehend besetzten Gebieten, insbesondere auf der Krim, von Zwangsumsiedlungen und tatsächlich von wiederholten Deportationen des krimtatarischen Volkes und anderer nationaler Minderheiten durch das russische Besatzungsregime.
Auf der vorübergehend besetzten Krim wurden mindestens 284 Personen strafrechtlich verfolgt, davon 159 Vertreter des krimtatarischen Volkes. Die Ukraine fordert verstärkten internationalen Druck auf Russland, alle Gefangenen freizulassen. Bei dem Treffen wurde auch die Notwendigkeit erörtert, die nationale Identität der Ukrainer zu stärken, die aufgrund des russischen Krieges gezwungen waren, vorübergehend im Ausland Zuflucht zu suchen.
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