Vorfälle

Das Militärflugzeug Su-30 stürzte in Karelien ab: Warum ist es ein „Misserfolg“ für die russische Luftfahrt, sagen Analysten

Teilen: Am 13. November stürzte in Russland ein Su-30-Flugzeug ab: Der Vorfall ereignete sich während eines geplanten Trainingsfluges in der Region Prionezh in Karelien. Westliche Beobachter äußerten sich zu dem Vorfall und stellten die Kampfbereitschaft der russischen Frontflieger in Frage. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:00 Uhr.

Moskauer Zeit, und das Flugzeug selbst sei ohne Munition geflogen, berichteten russische Massenmedien unter Berufung auf das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation. Eine der früheren Versionen des Unfalls war ein Pilotenfehler. Zeugen des Vorfalls sagten, sie hätten gesehen, wie ein unkontrollierbares Flugzeug in einem steilen Sturzflug zu Boden stürzte.

„Heute gegen 19:00 Uhr Moskauer Zeit stürzte in der Republik Karelien während eines geplanten Trainingsfluges das Flugzeug Su-30 ab. Ihren Angaben zufolge verlor das Flugzeug „plötzlich an Höhe und stürzte innerhalb weniger Sekunden ab“, und der Sinkflug verlief zu schnell, als dass die Besatzung die Kontrolle wiedererlangen konnte. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde die Unfallstelle von Einsatzkräften umstellt.

Anwohner sagten, sie hätten einen lauten Knall gehört, woraufhin Einsatzfahrzeuge zur Unfallstelle rasten. Die Ermittler erwägen zwei Hauptversionen des Vorfalls: technische Störung oder Pilotenfehler. Allerdings gibt es noch keine offiziellen Schlussfolgerungen der Untersuchung. Gleichzeitig gibt das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation die Namen der toten Piloten nicht bekannt und gibt nicht bekannt, ob sich externe Ausrüstung an Bord befand.

Der einzige Kommentar für rosZMI ist eine kurze Aussage, dass „ein russisches Su-30-Kampfflugzeug in Karelien abgestürzt ist“. „Beide Versionen werden bei der Untersuchung russischer Militärflugzeugkatastrophen häufig in Betracht gezogen, insbesondere angesichts der zunehmenden Belastung der Luftflotte des Landes aufgrund hoher Ausbeutungsraten“, betonen westliche Experten und kommentieren die Information, dass das Kampfflugzeug Su-30 in Russland abgestürzt sei.

Die Analysten der Oryx-Überwachungsgruppe ihrerseits berichten ausschließlich auf der Grundlage visuell bestätigter Daten, dass Russland seit Beginn des umfassenden Krieges in der Ukraine etwa 15 Su-30SM-Flugzeuge verloren hat. Flugnavigator der russischen Streitkräfte Ilja Tumanow bestätigte den Vorfall mit der Su-30 und den Tod der Besatzung auf dem Kanal „Jagdbomber“: Über die Unfallursachen liegen keine Informationen vor.